Appletree Garden, Kosmonaut, Hurricane und mehr

Die 11 schönsten Festival-Aftermovies 2017

Eure Herzen bluten schon allein bei dem Gedanken, dass zwischen dem Jetzt und der nächsten Festivalsaison noch ein ganzer Winter mit ordentlich Regen, Kälte und Schnee liegt? Nein, ändern können wir das nicht. Stattdessen werfen wir noch etwas Holz ins Feuer und machen die sehnsüchtige Vorfreude noch stärker.
Text: Henrike Schröder ,
Foto: Maxim Abrossimow

Kosmonaut

Raus aus’m Zelt. Erst einmal ’ne Dose Ravioli aufmachen. So beginnen nicht nur die Tage auf’m Kosmonaut, sondern auch der Abschlussfilm. Dann ne Bratwurst, Dixie, Bier, Tretboot, Flunkyball – mit etwas Glück gegen Kraftklub selber – und Konzerte! Wie das Festival, so der Film.

Der Text zu den Bildern: »So war das Kosmonaut Festival 2017. Geheimer Headliner: Notstrom-Aggregat.«

Watt en Schlick

Leichte Wellen, die auf den Strand schwappen, ein Kutter und ganz viel Watt: »I think that’s the magic of this place. Isn’t it? It’s quite mysterious. It has kind of a dreamlike quality.« Wenn ein Aftermovie schon so anfängt, kann nichts mehr schief gehen...

Parookaville

Mit dem Aftermovie zum Parookaville wird es märchenhaft: In Parookaville trifft Steampunk auf Indianerschmuck und Hippie-Ästhetik. Das ganze natürlich unter den stets wachsamen Augen von Bill Parooka.

Der Text zu den Bildern: »So ist das Parookaville 2017. Drop den Bass in Steampunk-City.«

Appletree Garden

Das Appletree Garden schafft nicht nur beim Festival selber, sondern auch im Aftermovie die perfekte Festivalidylle, die einem das Herz vor verzweifelter Ungeduld bluten lässt. In der Hängematte rumliegen, das Gesicht zuglitzern und durch eine Seifenblasen-Wolke tanzen. Ja, bitte. Jetzt! Und Warhaus fasst es ganz gut zusammen: »Oh what a me-, me-, memoryyy. It’s a shame babe, you don’t remember a thing.«

Der Text zu den Bildern: »So war das Appletree Garden 2017. Macht es wie die Wildschweine: Nehmt die Äpfel, die schon am Boden liegen.«

Hurricane

Mit dem Aftermovie des Hurricane geht es durch den Matsch ins Einhornland, wo »Free Kisses«, großartige Konzerte und vor allem noch viiiiiel mehr Matsch auf die Besucher warten. Und Blink-182 singen »I know i messed up and it might be over, but let me call you when i'm sober.« Klingt nach Hurricane.

Der Text zu den Bildern: »So war das Hurricane 2017: Caspers Frau könnte dir den Kopf abtreten!«

Feel

Was für ein geiles Gelände für ein Festival! Das Feel Festival macht seit fünf Jahren alles genau richtig – das sieht man auch im Aftermovie: Kilometerweiter Sandstrand, darüber Feuerwerk, Konfetti und bunt funkelnde Lichter. Und dazwischen elektronische Musik vom feinsten.

Lollapalooza Berlin

Ein Aftermovie in dem die Foo Fighters vorkommen kann ja per se schon mal nicht schlecht sein. Wenn dann noch eine bunte Mischung an Straßenkünstlern, Schaustellern, Tänzern und Akrobaten dazu kommt, sind wir beim Lollapalooza in Berlin.

Der Text zu den Bildern: »So war das Lollapalooza Berlin 2017: Großer Ärger, großer Spaß und große Momente.«

A Summer’s Tale

So aufgeräumt und sauber können Festivals aussehen? Das A Summer’s Tale zeigt auch im Aftermovie, wie schön familienfreundliche Festivals sein können: mit Basteln, Lesungen, Theater, Konzerten und ganz viel Schabernack.

Der Text zu den Bildern: »So war das A Summer's Tale: Entschleunigung am Rande der Lüneburger Heide.«

Haldern Pop

Nichts los in Haldern. Außer einem einsamen Hocker, ist die Stadt wie ausgestorben. »Wenn einem etwas fehlt, muss etwas Besonderes dagewesen sein« schlussfolgert das Haldern Pop in ihrem »Danke Trailer«, unterlegt mit dramatischer Akkordeon-Musik. Seifenblasen, Konfetti und Glitzer hat dieses Aftermovie gar nicht nötig.

Der Text zu den Bildern: »So war das Haldern Pop Festival 2017: Be true, not better.«

With Full Force

Metal ist 2017 endlich in der »Stadt aus Eisen« Ferropolis angekommen – und passt dorthin, wie Arsch auf Eimer. Nie sah eine Wall Of Death so schön aus, wie zwischen diesen 7.000 Tonnen Stahl. 

Jamel rockt den Förster

»Es ist egal, ob sie Soul spielen, Rock oder Punkrock. Das ist völlig scheißegal. Es ist umso wichtiger, dass gerade Künstler in solchen Zeiten das Maul aufreißen«, erklären Slime beim Jamel rockt den Förster – dem Festival, das 2017 im Vorhinein keine Bands, sondern Workshops und Initiativen angekündigte. Und das bei einem Line-up mit Kraftklub, Beatsteaks, Schnipo Schranke. Denn in Jamel geht es nicht nur um die Musik, sondern vor allem darum ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Und das transportieren das Festival auch im Aftermovie.