Sommerloch-News sorgt kurzzeitig für Wirbel in Berlin

Weiter »Grünes Licht« fürs Lollapalooza 2017

Ein Bericht der Berliner Morgenpost sorgte heute für Aufregung hinsichtlich des Lollapalooza 2017. Die Veranstalter und der Geschäftsführer des Veranstaltungsortes dementierten jedoch umgehend.
Text: Carsten Schumacher ,
Foto: Christoph Eisenmenger
Ein Fall von Fake News? Am frühen Morgen des 20. Juli veröffentlichte die Berliner Morgenpost auf ihrer Website einen Artikel, der behauptete: »Hoppegarten stellst sich bei Lollapalooza quer«. In dem Artikel wurde darüber berichtet, wie sich die Gemeinde Hoppegarten als Austragungsort des Lollapalooza 2017, gegen eine vermeintlich nötige Anpassung des Flächennutzungsplans gestimmt und damit gegen die Durchführung des Festivals auf der Rennbahn Hoppegarten ausgesprochen hätte.

Ein gegen Mittag auf der Website der Berliner Zeitung veröffentlichter Artikel stellt jedoch klar: Sowohl die Veranstalter des Lollapalooza als auch der Geschäftsführer der Rennbahn dementieren eine Gefährdung des Festivals an geplanter Stelle. Eine Änderung des Flächennutzungsplans und damit des Bebauungsplans sei nur für eine permanente Bebauung notwendig, nicht jedoch für die vorübergehend errichteten Bauten eines Festivals. Die laufenden Diskussionen bezögen sich einzig und allein auf die Sorge, die Rennbahn könnte zu einer dauerhaften Partylocation werden. Das Lollapalooza 2017 sei hingegen weder davon betroffen, noch in Gefahr.

Die mediale Aufregung erinnert an die hitzigen Diskussionen um das Lollapalooza 2016 – damals im Treptower Park. Augenscheinlich ist das Sommerloch der Berliner Medien nicht kleiner als anderswo auch.