Mann rannte direkt in die Flammen

Todesfall beim Burning Man

Samstagnacht kam es beim 31. Burning Man Festival in der Black-Rock-Wüste von Nevada zu einem Todesfall. Der 41-jährige Aaron Joel Mitchell durchbrach mehrere Sicherheitsabsperrungen und lief, aus bisher noch unbekannten Gründen, mitten in die Flammen der riesigen Holzskulptur, deren Brennen traditionell den Abschluss des Festivals markiert.
Der in der Schweiz lebende Amerikaner wurde umgehend per Hubschrauber in eine kalifornische Spezialklinik geflogen, erlag dort aber am Sonntagmorgen seinen Verletzungen. Der Mann stand laut Behördenangaben nicht unter Alkoholeinfluss, unklar ist bislang noch, ob er Drogen genommen hatte, das toxikologische Gutachten steht noch aus.
 


Der Veranstalter sagte vorerst alle weiteren Feuer-Rituale während des Festivals ab. Außerdem wurde eine Notfall-Seelsorge für betroffene Besucher eingerichtet. In einer Stellungnahme zu diesem Zwischenfall ruft der Veranstalter zu Zusammenhalt zwischen den Festivalbesuchern auf. Zur Bewältigung traumatischer Erlebnisse bedürfe es Austausch, Umarmungen und vor allem Schlaf. 
 


Das legendäre Burning Man Festival lockt jährlich rund 70.000 Künstler, Hippies und Raver aus aller Welt an, die in der Black-Rock-Wüste des US-Bundesstaates Nevada ein gigantisches Kunst- und Musik-Festival feiern.