Geschäftsinhaber soll Anti-LGBTQ Gruppen finanzieren

Coachella-Veranstalter Sympathisant von Rechtsextremen?

Gerade hat das Coachella das Line-up für 2017 bestätigt, da kommt gleich die nächste Meldung zu dem kalifornischen Festival. Der Geschäftsinhaber Philip Anschutz soll aktiv Anti-LGBTQ-Gruppen finanzieren, wie jetzt über verschiedenste Berichte öffentlich wurde.
Text: Henrike Schröder ,
Foto: Coachella Festival
Obwohl man sowieso schon das Gefühl hat, beim Coachella fungiere die Musik nur als Soundtrack zum Catwalk, auf dem die Stars jährlich die neusten Modetrends präsentieren, überschattet jetzt eine neue Nachricht die Veröffentlichung des Line-ups.
So wurde der Geschäftsinhaber des Festivals, Phil Anschutz mit rechtsextremen Gruppierungen in Verbindung gebracht. Er soll mit den Einnahmen des Festivals Anti-LGBTQ Organisationen und Initiativen zur Leugnung des Klimawandels unterstützen.

Als Geschäftsführer von AEG, einem der weltgrößten Unternehmen im Bereich Sport und Entertainment – das auch das Coachella organisiert – soll er Einnahmen des Konzerns erhalten haben, die er in etliche rechte Organisationen steckte. Unter ihnen sollen etwa die Alliance Defending Freedom, der Family Research Council und die National Christian Foundation sein – alles Gruppierungen die aktiv Kampagnen gegen LGBTQ-Rechte leiten. Zusätzlich dazu erhebt auch Greenpeace Anschuldigungen gegen Anschutz: So soll außerdem Geld in Organisationen geflossen sein, die die Leugnung des Klimawandels unterstützen.