»Kein Kölsch für Nazis – Kein Raum für Rassismus«

Am 22. April mit Musik und Getöse gegen Rechts

Das »Kein Kölsch für Nazis«–Festival setzt mit Bands und DJs am Wochenende ein klares Zeichen gegen Rassismus.
Text: Helen von Daacke
Rassismus und rechtes Gedankengut treten heute leider immer häufiger in Erscheinung, im politischen wie auch gesellschaftlichen Rahmen. Die Kampagne »Kein Kölsch für Nazis« wurde bereits 2008 von Kölner Wirten ins Leben gerufen und dieses Jahr, in dem die Landtagswahl in NRW wie auch die Bundestagswahl stattfinden, neu belebt.
Aufgerufen sich an der Aktion zu beteiligen sind neben Wirten auch Clubbesitzer, Veranstalter, Kneipen und Partygänger. Unter dem Slogan »Kein Kölsch für Nazis – Kein Raum für Rassismus« soll sich Köln im April als weltoffene und tolerante Stadt präsentieren. Dafür wurden zahlreiche Bierdeckel, Plakate und Aufkleber gedruckt und Aktionen, Demonstrationen, Konzerte und Informationsabende organisiert. Am 22. April findet das Festival in fünf verschiedenen Locations in Köln statt.

Der einmalige Eintritt von 8€ ermöglicht Zugang zu allen fünf Veranstaltungsorten: Veedel Club, Stereo Wonderland, Luxor, Blue Shell, Little Lui. Zu dem bunten Programm gehören unter anderem Konzerte der Berliner Punkrocker Smile and Burn, des Düsseldorfer Produzenten von Future Pop Moglii und des Kölner Chanson Sängers Albrecht Schrader. Weiterhin legen zahlreiche DJ-Teams auf – unter anderem vom Intro Magazin, von der Veranstaltungsreihe TOUCH cologne und vom Online-Musik-Magazin Getaddicted. Ab 19:00 Uhr geht es los.