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Die Sonne und Du
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Konterbier und Rollmops

Die besten Anti-Kater-Tricks

Wer kennt das nicht: Man wacht mit ungeputzten Zähnen in einem Zelt auf, das heißer ist als die Hölle. Man fühlt sich wie vom Bus überrollt. Ursache der Kopfschmerzen ist die durch Alkoholkonsum entstandene Dehydratation des Körpers, die giftigen Abbauprodukte des Alkohols führen zu den bekannten Symptomen. Durch sie wird die Herzleistung vermindert, das Gehirn nicht mehr ordentlich mit Sauerstoff versorgt. Der Konsum von Nikotin zusammen mit Alkohol verstärkt die Kopfschmerzen. Aber Heilung ist möglich.

Bloody Mary – 1 TL Worcestershire-Sauce, Salz, frisch gemahlener Pfeffer und Tabasco, 1 EL Zitronensaft, 50 ml Vodka oder Gin, eisgekühlter Tomatensaft und ein Stück Stangensellerie dürften im Grunde in keinem Festivalgepäck fehlen. Hilft nicht nur gegen Kater, sondern ist auch noch gesund und regt den Appetit an.

Konterbier – umstritten, da man schnell zum Assi abgestempelt wird, wenn man nach durchgefeierter Nacht zum Frühstück gleich wieder mit einer Fahne antanzt. Doch das Konterbier wirkt immer – allerdings nur für einen gewissen Zeitraum. Wissenschaftlich gesehen wird das Einsetzen des Katers dadurch nur herausgezögert und letztendlich auch verschlimmert.

Katerfrühstück – Rollmops, Kippe und Kaffee schwarz werden im Volksmund als Katerfrühstück bezeichnet. Pizza oder andere fettige Speisen helfen aber genauso gut. Warum man sich nach der erhöhten Fettzufuhr am Morgen danach besser fühlt, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Man weiß einzig und allein, dass durch eine nährstoff- und flüssigkeitsreiche Ernährung am nächsten Tag der Elektrolythaushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht gebracht wird. Und ganz im Ernst: Schmecken tut die Pizza mit extra Käse nach einer durchsoffenen Nacht auch besser!

Bewegung – Man hört es vielleicht nicht gerade gern, aber jeder Arzt würde einem verkaterten Patienten raten, an die frische Luft zu gehen. Nicht, dass das bei einem Festival ein Problem darstellen würde. Allerdings sollte man sich draußen auch körperlich betätigen: Nach einem Spaziergang oder einer Runde Schwimmen fühlt man sich wie neugeboren und kann frisch und frei zur nächsten Party starten.

Chemische Abhilfe – Von Paracetamol oder Aspirin ist abzuraten, da diese beiden Mittelchen in Verbindung mit Alkohol zu Leber- oder Magenschäden führen können. Ibuprofen ist besser geeignet, verstärkt jedoch die Trunkenheit. Natriumhydrogencarbonat, kurz Natron, neutralisiert Säuren im Körper und hilft gegen einen verstimmten Magen. Am besten ist es allerdings, einfach ein paar Vitamintabletten zu schlucken sowie Magnesium und Calcium – denn genau diese Stoffe werden dem Körper vom Alkohol entzogen und müssen wieder rein.

Glas Wasser zwischendurch – Durch den Alkoholkonsum schüttet der Körper mehr Wasser aus, als ihm zugeführt wird. Deswegen sollte man zum Bier immer ein Glas Wasser trinken, um den Flüssigkeitshaushalt des eigenen Körpers im Gleichgewicht zu halten. Tut man dies nämlich nicht, zieht sich der Körper das benötigte Wasser aus dem Blutkreislauf. Und genau das ist es, was zu horrenden Kopfschmerzen führt.

Ignorieren – Die harten Hunde unter den Festivalgängern meckern nicht, ignorieren ihren erbärmlichen Zustand einfach und feiern weiter. Schließlich geht man nicht auf ein Festival, um dann in weinerlichem Zustand im Zelt zu liegen und zu leiden.