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Sonnenrot 2010
Neues Jahr, neues Glück [01.03.2010]
Maxïmo Park
Nachdem das Sonnenrot im letzten Jahr aufgrund katastrophaler Wetterbedingungen buchstäblich ins Wasser gefallen ist, hat man nun neuen Mut gefasst, um in diesem Jahr an selbigem Ort wieder durchzustarten. Die bestätigen Künstler für das Open-Air am 16. und 17. Juli in Eching bei München sind jedenfalls vielversprechend. Erwartet werden Maxïmo Park, Tocotronic, Ja, Panik, Flogging Molly, Danko Jones und Anajo. Vergünstigte Frühbuchertickets gibt es noch bis zum 26. März.
Freunde des deutschsprachigen Indierocks können sich auf Tocotronic freuen.
Die Hamburger stürmen mit ihrem Album „Schall und Wahn“ nicht nur die Pole-Position der deutschen Album-Charts, sondern auch die Bühne des Sonnenrot und befinden sich damit wieder auf gewohntem Terrain.
Die Indierocker Maxïmo Park gehörten schon zu Beginn des Jahrzehnts zur Welle der ungeduldig-zackig umherspringenden Bands von der britischen Insel. Dass die Musiker um Sänger Paul Smith nichts von dieser Energie verloren haben, werden sie ihren Fans mit ihrem Auftritt in Eching zeigen.
Die österreichischen Indierocker von Ja, Panik sind mittlerweile über Wien in Berlin angekommen. Mit ihrem dritten Album „The Angst And The Money“ beweist das Quintett, dass es in den letzten Jahren zu Recht von den Kritikern hochgelobt und zweimal für den Amadeus Award nominiert war.
Mit ihrem keltischen Punkfolk und fulminanten Live-Qualitäten sorgen Flogging Molly bereits seit 1997 gleichermaßen sowohl in der internationalen Rockmusik als auch im Punklager für Begeisterungsstürme. Die irisch-amerikanische Band ist ein Sympathieträger, der die Nähe zu den Fans bewahrt und nebenbei eine Tour mit den Foo Fighters spielt.
Die Kanadier Danko Jones sind bekannt für ihren vor Kraft strotzenden Garagen-Blues-Rock, der den Konzertbesuchern wieder gehörig die Ohren frei pustet. Die wilde Show des Trios ist nichts für schwache Nerven.
Das Indiepop-Trio Anajo aus Augsburg gibt es bereits seit über zehn Jahren und drei Alben. Ihren Hits „Monika Tanzband“ oder „Hotelboy“ tut das jedoch keinen Abbruch. Ihre Kontinuität zeigt sich auch in der Tatsache, dass die Band bis heute dem Label Tapete Records treu geblieben ist.
Alle weiteren aktuellen Infos auf www.sonnenrot.com
oder unserem Festivalprofil.
Text: Christin Sydow
Tonspion, Motor, Regioactive, Rap.de









