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Berlin-Festival: Tickets gewinnen

Interview mit Gründer Conny Opper [03.08.2009]

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Blick in den Tempelhof (Conny Opper nicht im Bild)

Alles neu macht Runde Vier: Bei seiner diesjährigen Austragung hat sich für das Berlin-Festival einiges geändert. Von einem Abwärtstrend kann hier allerdings nicht die Rede sein, denn mit dem Melt!-Festival haben sich die Macher einen schwergewichtigen und renommierten Kooperationspartner ins Boot geholt, und der neue Austragungsort auf dem Flughafen Tempelhof kann zweifelsohne als spektakulär bezeichnet werden. Judith Jung sprach über Tempelhof und andere Dinge mit Festivalgründer und Berliner-Nachtclub-Institution Conny Opper. Bevor nun das Interview startet, hauen wir aber noch mal eben 3x2 Tickets raus. Wer die gewinnen will, der schreibe eine Mail an ticketverlosung@festivalguide.de. Die Gewinner werden im Laufe des Dienstags per Mail informiert. Viel Glück!


Eine neue Location, und dann gleich Tempelhof! Nicht schlecht.
Ja! Dass ein geschichtlich so bewegter Ort nun durch ein Musikfestival bespielt wird, ist natürlich eine schöne Entwicklung. Rein architektonisch ist das ja auch ein toller Platz.

Wie wird das Gelände beim Festival konkret aussehen?
Es wird auf jeden Fall drei, vielleicht auch vier Bühnen geben, einschließlich der Club-Floors. Die Hauptbühne befindet sich auf dem Rollfeld, und die ist zwar Openair, aber überdacht, sodass auch Regen kein Problem ist. Der zweite Main-Floor ist in einem Tunnel. Der soll eher von Clubsounds dominiert werden, und dort wird im Anschluss ans Festival auch bis in den frühen Morgen weitergefeiert. Das ist natürlich super, dass wir für den nächtlichen Teil der Veranstaltung auf dem Gelände bleiben können.

Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen Melt! und Berlin-Festival?
Wir waren 2008 auf der Suche nach einem neuen Partner, und für uns ist die Zusammenarbeit eine echte Traumhochzeit. Durch die Veränderung haben wir im letzten Jahr zwar eine Pause machen müssen, aber jetzt sind wir natürlich von der medialen Vernetzung und dem Know-How her besser aufgestellt, weil sich ja auch unser Team deutlich vergrößert hat. Wir haben uns vom Melt! abgeschaut, dass man auch ein bisschen was wagen und in gewissen Größen vordenken muss, um Erfolg zu haben. Das machen wir mit den Neurungen dieses Jahr auf jeden Fall.

Was sind für dich Highlights im diesjährigen Line-up?
Über die beiden Headliner bin ich sehr glücklich. Da haben wir auf der einen Seite Deichkind für den Club-Sound, und dann Peter Doherty, der ja eher für Indie-Rock steht. Ich denke, das spiegelt sehr schön beide Seiten unseres Festivals wider. 



Text: Judith Jung
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