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RaR / RiP: Angebot verlängert
Neu dabei: Incubus, The Prodigy, Kate Nash u. a. [04.02.2008]
Gibt's immer noch: The Prodigy
Foto: Chris Davison
Noch fühlt es sich ein wenig befremdlich an, beim Eiskratzen, beim Frieren am Bahngleis oder beim Schalbinden an die Festivalsaison zu denken. Trotzdem scheint sich schon so mancher mit ernsthaften Planungen zu befassen – das belegen zumindest die gut laufenden Ticketverkäufe der einzelnen Veranstaltungen. Jüngstes Beispiel sind die Festivaldinosaurier Rock am Ring und Rock im Park, die vom 06. bis zum 08. Juni stattfinden werden: Gerade mal Januar vorbei und schon sind über ein Drittel des Gesamtkontingents von ca. 150.000 Ticktes verkauft. Hilfreich ist und war dabei mit Sicherheit das Sparangebot der Veranstalter, die Tickets – Inflationsrate hin oder her – zum Vorjahrespreis von 125 Euro anzubieten. Und weil das so gut ankam, hat man es prompt noch bis Ende des Monats verlängert. Ab März kosten sie dann einen Zehner mehr.
Aber ein Festival steht und fällt natürlich mit dem Line-up. Mit den Toten Hosen, den wiederversammelten Rage Against The Machine, Babyshambles, Sportfreunde Stiller und Metallica hatte man ja schon mal die großen Namen raus gepoltert. Nun gesellen sich weitere feine Acts hinzu: Mit Justice und The Prodigy (Foto) hat man gleich zwei Generationen des Dance-Rocks beisammen, die Ex-Sepultura-Gebrüder Max und Igor Cavalera debütieren auf deutschen Bühnen mit ihrem neuen Projekt The Cavalera Conspiracy, mit Simple Plan und Culcha Candela gibt's was für die Kleinen und bei Bad Religion punkrockt es wieder handlich geschnittenes Denkfutter von der Bühne. Zur Musik der extravaganten Róisín Murphy und den quietschfidelen CSS lässt es sich hervorragend in Laune tanzen und zum Mattenschütteln trifft man sich nur zu gern bei Disturbed und Dimmu Borgier. Für US-Mainstreamrock-Nostalgiker empfehlen sich Incubus und die Creed-Nachfolgeband Alter Bridge. Außerdem dabei: die selbstbewusste britische Charts-Göre Kate Nash, die Rocksau Danko Jones, die altbekannten Fettes Brot und die inzwischen irgendwie überflüssigen HIM.
Text: Daniel Koch
Tonspion, Motor, Regioactive, Rap.de
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