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Highfield: Marsmädel, Ex-Blinker und Jungdinosaurier
Neu dabei: Ash, +44 und Dinosaur Jr., The Shins u. v. a. [19.06.2007]
Das Highfield aus Bungeeturm-Perspektive
Foto: Mario Erb
Ein Blick auf das Highfield-Gelände (siehe Foto) und man möchte laut seufzen. Schon jetzt freut man sich auf ein angenehmes Spätsommerklima, das Rauschen des Hohenfeldener Seewindes, die Talsperrenidylle und das ohrenbetäubende Gitarrenfiepen. Für die erst genannten sorgt schon das malerische Highfield-Gelände, für letzteres die Indiegötter Dinosaur Jr., genauer gesagt Gitarrist und Sänger J. Mascis, der silber- und langhaarige Freak, der in den 90ern gemeinsam mit dem kongenialen Basser Lou Barlow Musikgeschichte schrieb. Und Dinosaur Jr. sind nur ein vorzeigbarer Neuzugang. Schaut man sich das aktuelle Line-up an, muss man mal wieder feststellen, dass das Highfield mitunter seltsame Wege geht – und gerade deshalb so beliebt ist. Für das jüngere Publikum hat man z. B. die Blink-182-Nachfolgecombo +44 gebucht – wohlgemerkt die bessere Blink-Nachfolgecombo, denn den Schmockprog von Angels & Airwaves braucht wohl niemand. +44 dagegen tragen zwar auch weiterhin einen bescheuerten Bandnamen mit blöden Zahlen, aber wie man schmissigen Powerpunk mit Humor und Tiefgang serviert, haben sie nicht verlernt. Vielleicht die britische Version von spaßig-melancholischer Gitarrenmusik bringen Ash, die man seit ihrem Meisterwerk „1977“ und der darauf zu findenden Single „Girl From Mars“ einfach lieben muss. Auch die sonnigen Indielieblinge The Shins sind neu im Line-up sowie Albert Hammond Jr., Silverchair, Chris Cornell, Brand New. So hat man wieder eine seltsame Mischung aus alt und neu, laut und leise, Rock und Pop – genau so, wie man es am Highfield mag. Alle Namen gibt es hier. Schade, dass es bis zum 17. August noch eine Weile hin ist.
Text: Daniel Koch
Tonspion, Motor, Regioactive, Rap.de









