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Sonisphere 2010
So war die Thrash-Metal-Safari mit den Großen Vier [01.07.2010]
Bei den diesjährigen Sonisphere-Festivals zum ersten Mal in der Geschichte zusammen gesichtet: Anthrax, Megadeth, Slayer und Metallica!
Hach, was frohlocken sie alle, die zurückgekehrten WM-Touristen. Zwischen dem Stelldichein der Weltkickerelite mal eben auf Safari zu den Big Five, ausgeschrieben Löwen, Büffel, Elefant, Nashorn und Leopard. Da letzterer allerdings nachtaktiv ist, fehlt von ihm zumeist jede Spur, so dass es am Ende doch nur die Big Four sind… schon toll, aber auch nicht zu toll! Vor allem, da diese auch jüngst in hiesigen Breitengraden zu bewundern waren!
Gut, das Großwildjägerherz schlug dabei nicht unbedingt schneller, den Puls der Freunde gepflegten Gitarren-Zorns wusste der Sonisphere-Wander-Safaripark jedoch in herrlich kritische Höhen zu versetzen. Die Großen Vier, dabei handelte es sich in diesem Falle um ein Rudel Knüppelkapazunder, welche in den frühen 80ern ausgezogen waren, mit bis dato noch nicht erreichter Härte den seinerzeit die Szene dominierenden L.A.-Hardrockkapellen und androgynen Hairmetal-Formationen das Fürchten zu lehren. Anthrax, Megadeth, Slayer und allen voran das Flaggschiff Metallica traten ihren globalen Siegeszug an und sorgten dafür, dass sich das musikalische Subgenre Thrash-Metal in die Gehörgängen einer immer größer werdenden Fangemeinde schweißte. Besonders im Ostblock war man empfänglich für den Krach vom Klassenfeind jenseits des Eisernen Vorhangs.
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Text: Eike Nienaber
Tonspion, Motor, Regioactive, Rap.de









