Festivals » Nachlesen » So war das Splash! - Tickets, Bands und Infos

So war das Splash!

Mitveranstalter Mirko Roßner im Interview [15.08.2007]

Alle Festivals bei Festivalguide 2012

Wie war es denn, ein Festival bei gutem Wetter zu feiern? Ihr wart da ja ein wenig aus der Übung.

Es war schon toll, das noch mal zu erleben. Wir hatten ja wirklich Glück, weil gerade am Donnerstag ein Unwetter an der Region vorbeigezogen ist. Hätte es da geregnet, hätten glaube ich einige geweint. Aber wir haben alle immer brav aufgegessen, gehofft und die Daumen gedrückt. Das muss wohl Petrus erwogen haben, mal schönes Wetter zu bringen.

Letztes Jahr um diese Zeit standet ihr wahrscheinlich vor der Überlegung: War’s das jetzt oder nicht? Oder war’s so krass nicht?

Doch, das war schon so. Und ohne den Zuspruch der Leute hätte es das Festival wohl nicht mehr gegeben. Einige aus dem Team hatten schon resigniert und gedacht: Das wird doch eh nix mehr. Es war dann eigentlich jemand aus dem Umfeld, der sagte: „Hey, ihr müsst da was machen!“ Also haben wir recht schnell „Save Splash!“ umgesetzt. Die große Resonanz darauf war dann wie ein Energieschub. Du hast dann natürlich auch die Verpflichtung, ein besonders gutes Festival hinzulegen, weil viele der Leute, die da kommen, mit ihrer Spende auch ihren Teil on top geleistet haben.

Wie konntet ihr denn aus der Defensive heraus noch so ein gutes Line-up buchen? Gab es da Entgegenkommen von Seiten der Künstler?

Von den deutschen Künstlern ja. Die wussten, wie’s uns geht, und da hatten viele die Einstellung, dass sie eben in guten wie in schlechten Zeiten zu uns halten. Bei den Amerikanern braucht man das nicht erwarten – Money talks, weißte ja. Uns ist natürlich zugute gekommen, dass wir das Wochenende gewechselt haben, weil wir wussten, dass Snoop und die Roots da gerade in Europa kam. Und dann gab es ja auch das Grime-Zelt, das wir mit euch gemacht haben.


Was waren deiner Meinung nach die Highlights?

Ganz groß war Curse mit La Familia – das ist das noch mal gegeben hat. Freundeskreis war emotional ein Highlight für alle, was aber auch daran lag, dass es der Abschluss am Sonntag war und wir alle gemeinsam auf der großen Bühne standen. Redman, klar, der hat mal wieder alles abgeräumt und war selbst dreimal im Publikum drin. Aber viele Auftritte waren ein Highlight ins sich – ich würde da keines rausstellen wollen.

Wie kamt ihr und das Publikum mit dem neuen Gelände klar?

Das Gelände ist von Produktionsseite viel besser zu handlen. Das merken letzten Endes auch die Besucher, weil sie kürzere Wege haben. Vom Zeltplatz zu den Bühnen zum Beispiel. Dass man bei der Geländeaufteilung natürlich auch Fehler gemacht hat, haben die Besucher glaube ich gar nicht gemerkt. Ein wenig gezwickt hat es bloß Backstage und im Pressebereich.

Wie viele Leute waren denn jetzt eigentlich da?

Ich will die genaue Zahl jetzt gar nicht nennen – dann wird man immer so auf Zuschauerzahlen runtergebrochen. Sagen wir so: Es war ein sehr erfolgreiches Festival und wir denken, dass das im nächsten Jahr so weitergeht.

Wenn das nächste Jahr schon mal gesichert ist, kann’s ja so schlecht nicht gelaufen sein.

Auf alle Fälle.



Text: Sebastian Siegmund
Share/Bookmark   Auf StudiVZ teilen

Intro-LogoZDF Kultur
auf und zu

Festivalnachlesen 2010

Summerjam 2010
Das war's: Flöten, Gurus & Strandfeeling

mehr

Tickets


Newsletter

Bescheidwissen über alles, was live ist!
Anzeige