5510 Konzerte, 104746 Artists, 1584 Festivals
 
skip_backward Pause Forward Mute Unmute Maximize Minimize Fullscreen
Festivalguide
Die Sonne und Du
(Albumname)
 
00:00 | 00:00
Playlist
 
 
 
Mute_icon



Massendefekt

Als Massendefekt (auch Massenverlust) bezeichnet man in der Kernphysik den Unterschied zwischen der Summe der Massen aller Nukleonen (Protonen und Neutronen), aus denen ein Atomkern besteht, und der tatsächlich gemessenen (stets kleineren) Masse des Atomkerns. Auch die Summe von Kernmasse und der Massen der Elektronen in der Atomhülle in einem neutralen Atom ist größer als die gemessene Atommasse. Dieser Massendefekt ist jedoch wesentlich geringer als der Massendefekt beim Zusammenfügen von Protonen und Neutronen und wird meist vernachlässigt. Der Massendefekt widerlegt die Annahme der klassischen Physik, die Masse bleibe bei allen Vorgängen erhalten. Der Massendefekt lässt sich mit der Erkenntnis der relativistischen Physik erklären, dass man an der Masse die Energie des ruhenden Teilchens ablesen kann: die Bindungsenergie der Nukleonen vermindert die Summe der Ruheenergien der einzelnen Kernbausteine. Somit ist die beim Bau eines Atoms freigesetzte Bindungsenergie der Nukleonen nach der Beziehung gleich dem Massendefekt. Je größer der Massendefekt pro Nukleon ist, desto stabiler ist der Atomkern, da mehr Energie zu seiner Zerlegung aufgewendet werden muss. Der gesamte Massendefekt eines Kerns steigt mit der Massenzahl, d. h. der Anzahl der enthaltenen Nukleonen. Gemessen wird er z. B. mittels Massenspektrometern. Wenn man daraus den durchschnittlichen Massendefekt pro Nukleon und damit die Bindungsenergie pro Nukleon (in der Einheit MeV) berechnet, ergibt sich der im Bild gezeigte Zusammenhang mit der Massenzahl. Diesen Quotienten aus Massendefekt und Nukleonenzahl nennt man auch Packungsanteil. Die höchsten Massendefekte pro Nukleon finden sich bei Nukliden, deren Atomkern aus ungefähr 60 Nukleonen besteht. Eine ganze Reihe von Nukliden haben hier fast identische Werte. Das Nuklid mit dem höchsten Massendefekt ist Nickel-62, gefolgt von den Eisenisotopen Fe-58 und Fe-56. Wenn leichte Nuklide (in der Abbildung links vom Massendefekt-Maximum gelegen) durch Kernfusion (Kernverschmelzung) eine höhere Nukleonenzahl erreichen, dann erhöht sich der Massendefekt pro Nukleon; diese nun zusätzlich fehlende Masse wird in Energie umgewandelt, die genutzt werden kann.
[mehr bei wikipedia]
Die Künstlerbeschreibung auf dieser Seite stammt vom Wikipedia-Artikel zu Massendefekt .
Dieser Inhalt ist lizensiert unter GNU FDL.

Aktuelle Termine
Ruhrpott Rodeo 29.05.2014 Hünxe, D
With Full Force 04.07.2014 Löbnitz, D
Festivalkult! Umsonst & Draußen Porta 01.08.2014 Porta Westfalica, D
Open Flair Festival 07.08.2014 Eschwege, D
Soundgarden Festival 12.09.2014 Bad Nauheim, D

Mehr im Netz